Ein Gedicht zum 18. Geburtstag

18 Jahre unverdrossen
hast Du den Schutz der Eltern genossen.
Wo immer du reinfielst, wir holten dich raus,
ab heute nun löffelst du selbst alles aus!
Man nennt das Verantwortung, das klingt nicht sehr heiter,
ich weiß, doch keiner kommt ohne sie weiter!
Du kannst ab heute nichts mehr nach Belieben
irgendwem sonst in die Schuhe schieben.
Du bist nun erwachsen in jeglichem Sinne,
und – ist das nicht toll – es zählt deine Stimme
bei Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen!
Auch darfst du den Führerschein jetzt machen
und über Zweiradfahrer lachen.
Gemeinsam kommen Last und Lust,
es kommt die Freiheit wie der Frust.

 

Zur Volljährigkeit

Es ist seltsam mit dem Alter,
wenn man zehn und noch ein Kind,
weiß man glasklar, dass das Alter
so um um achtzehn(zwanzig) rum beginnt.

Ist man aber selber achtzehn(zwanzig),
denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt jedoch, genau um vierzig
sei man für den Sperrmüll reif.

Vierziger, schon etwas weiser
und vom Leben schon geprägt,
haben den Beginn des Alters
auf Punkt sechzig festgelegt.

Sechziger mit Hang zum Grübeln
sagen dumpf wie ein Fagott,
achtzig sei die Altersgrenze
und von da an sei man Schrott.

Doch die Achtziger, die Klugen,
denken überhaupt nicht dran.
Jung sind alle, die noch lachen,
leben, lieben, weitermachen.
Alter.....? Fängt mit Hundert an.

Endlich Frei

Der Tag des 18. Geburtstag ist ganz nah,
und bald sind alle deine Gäste da.